Wagner GmbH Fernmeldebau

Die ganz großen Erfolgsgeschichten in der Bauwirtschaft sind heute selten geworden. Ein Unternehmen, das entgegen dem allgemeinen Trend der letzten Jahre seinen Umsatz vervielfacht hat, muss man beinahe mit der Lupe suchen. Im pfälzischen Waldböckelheim ist die Firma Wagner GmbH Fernmeldebau beheimatet, der eben dies gelungen ist.

Der Firmensitz der 2006 in Oberhausen gegründeten Wagner GmbH wurde Ende 2012, aufgrund massiven Wachstums und damit verbundener Platzprobleme, nach Waldböckelheim verlegt.

Zunächst beschäftigte man sich regional mit Leitungstiefbauarbeiten im Kommunikationsnetz der Deutschen Telekom. Alsbald kam der Störungsdienst mit eigenen Monteuren hinzu, und fast gleichzeitig konnte Wagner die ersten Messbauführer für das Unternehmen gewinnen. Somit verfügte die Wagner GmbH zu diesem Zeitpunkt bereits über sämtliches Know How im Bereich Störungsdienst und Kabelmontage für unterirdische Linientechnik der Deutschen Telekom.

Mit mittlerweile über 150 Mitarbeitern und rund 90 Fahrzeugen deckt Wagner eine Region ab, die von Mainz bis Baumholder und von Boppard bis Worms reicht. Durch die Größe des Gebietes wird die Betreuung und stete Optimierung der eigenen Bautrupps zu einer höchst anspruchsvollen Aufgabe.

Bei der wichtigen Auswahl der Software, die in diesem Bereich eingesetzt wird, fiel die Wahl auf „Bau für Windows“, eine kaufmännisch-bautechnische Software der NEVARIS Bausoftware GmbH, sowie das webbasierte Projektorganisationssystem „project4mobile“ der rivera GmbH.

Bei „Bau für Windows“ werden sowohl die Bauprojektabwicklung als auch die Besonderheiten bei Telekom-Aufträgen im Backoffice abgebildet. Dies reicht von der automatisierten Übernahme der Telekom-Verträge über die Abrechnungskontrolle bis hin zur lückenlosen Projektdokumentation in der Bauakte.

„project4mobile“ ermöglicht Wagner unter anderem die Disposition der Projekte. Bei einem Auftragsvolumen zur Behebung von etwa 300 Telekom-Störungen und 200 bis 300 weiteren Bauprojekten pro Monat eine Aufgabe, die sich manuell nicht mehr sinnvoll mit vertretbarem Aufwand durchführen lässt.

Durch die perfekte Integration von „project4mobile“ und „Bau für Windows“ stehen den Bautrupps die in „Bau für Windows“ hinterlegten Daten mobil auf Tablets zur Verfügung. Die relevanten Informationen zu den Projekten, wie die Projektleitdaten, die Leistungsverzeichnisse und die in der Bauakte hinterlegten Dokumente können jederzeit auf den Baustellen abgerufen werden.

Durch die in der Disposition festgelegten Zuständigkeiten haben die Bautrupps nur Zugriff auf die von ihnen zu bearbeitenden Projekte. Dadurch ist der Umgang mit den mobilen Systemen sehr übersichtlich und transparent, da nur die relevanten Informationen angezeigt werden.

„Ein großer Vorteil für uns sind die flexiblen Anpassungsmöglichkeiten von project4mobile, die großteils ohne zusätzlichen Programmieraufwand durchgeführt werden können“, berichtet der zuständige Projektleiter Heiko Stengel.

Das Programm wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Die nächsten Plug-Ins, welche die Mengenerfassung der erbrachten Leistungen sowie die Schadensbeweissicherung ermöglichen, sind bereits in Arbeit. Diese Module stellen sicher, dass die Leistungserfassung und die Schadensaufnahme zeitnah und vollständig erfolgen können. Dadurch entfällt die lästige Mehrfacherfassung von Daten.

„Da wir kein klassisches Bauunternehmen sind, ist es für uns wichtig, dass die Betreuer der NEVARIS Bausoftware und der rivera unsere Aufgabenstellungen verstehen und zusammen mit uns die perfekten Lösungen erarbeiten. Wir gehen die einzelnen Themengebiete schrittweise an, um auch unsere Mitarbeiter bei den neuen Lösungsansätzen mitzunehmen“, unterstreicht der Firmeninhaber Peter Wagner.